

Wir sind immer für Sie da! So erreichen Sie uns: | |
Kontaktformular | |
info@1a-versichert.ch |
Im Vergleich zu den vergangenen Jahren können Versicherte also etwas aufatmen – die befürchtete Teuerung um 3 bis 4% bleibt aus. Mit den neuen Prämien veröffentlichte der Bund zudem die mittleren Prämie – ein neues Berechnungsmodell, welches die effektiv bezahlten Prämien pro Person besser wiederspiegeln soll.
Die Basis für die Berechnung des Gesundheitskostenwachstums in der Schweiz bildete bis dato die sogenannte Standardprämie. Diese bezog sich auf Erwachsene, deren Grundversicherung sich aus 300 Franken Franchise samt Unfalldeckung zusammensetzte. Diese Form der Versicherung tritt allerdings weitaus seltener auf als früher, weswegen die Kosten ab 2019 mit Hilfe der mittleren Prämie ermittelt werden: Diese basiert auf der durchschnittlichen Prämienbelastung pro Person.
Aufgrund des neuen Berechnungsmodells sind die Prämien zu den Vorjahren nur bedingt vergleichbar. Wendet man, zur besseren Vergleichbarkeit, das Modell der mittleren Prämie ebenfalls auf die vergangenen Jahre an, ergibt sich seit 2008 ein Prämienanstieg von durchschnittlich 3,5%. Damit liegt die Erhöhung von 1,2% im kommenden Jahr deutlich unter dem Durchschnitt.
Erfreuliche Neuigkeiten ergeben sich im Zuge dessen auch für junge Erwachsene und Familien. Diese werden künftig entlastet, indem der Risikoausgleich für junge Menschen um 50% gesenkt wird, was wiederum günstigere Prämien für diese Altersklasse bedeutet.
Die Krankenkassenprämien steigen 2019 zwar moderater als erwartet, trotzdem setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort und die Kosten für die Grundversicherung steigen weiter an.
Als Versicherter bestehen verschiedene Möglichkeiten sich vor der zunehmenden Kostenbelastung durch die Krankenkasse zu schützen. Dabei sollten Sie folgende drei Punkte beachten:
Die Leistungen für die Grundversicherung sind bei allen Krankenkassen identisch; trotzdem bestehen Unterschiede bei der Prämienhöhe. Mit einem einfachen Prämienvergleich können Sie sicherstellen, dass Sie den günstigsten Anbieter für Ihre Grundversicherung finden. Mit nur wenigen Angaben berechnet unser Prämienrechner Ihre Beitragshöhe für das kommende Jahr und zeigt Ihnen direkt mögliche Sparpotenziale auf.
Die Wahl der Franchise hat direkten Einfluss auf die monatliche Prämie: Wer eine hohe Franchise (Max. 2‘500 CHF) wählt, bezahlt i.d.R. weniger; mit einer niedrigen Franchise (Min. 300 CHF) fällt der monatliche Beitrag i.d.R höher aus. Wenn Sie also im kommenden Jahr mit wenigen Arztbesuchen rechnen, können Sie im Zuge einer hohen Franchise sparen.
Neben der freien Arztwahl können Versicherte auf sogenannte Sparmodelle zurückgreifen. Diese unterscheiden sich im Krankheitsfall hinsichtlich der ersten Anlaufstelle des Patienten: Während im Hausarztmodell zunächst der im Vorfeld gewählte Allgemeinmediziner aufgesucht wird, führt der Weg im HMO-Modell in die Gemeinschaftspraxis. Im Zuge von Telmed erhält der Erkrankte im ersten Schritt eine telefonische Auskunft.
Fanden Sie diese Seite hilfreich?
(1 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5 Sternen)
Zuletzt aktualisiert: 08.01.2025 um 6:19 Uhr.